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Royal Copenhagen

Royal Copenhagen, (auf Dänisch: Den Kongelige Porcelainsfabrik), wurde im Jahre 1775 unter dem Protektorat der verwitweten Königin Juliane Marie zusammen mit ihrem Sohn, dem Erbprinz Frederik, gegründet. Seitdem ist das Kennzeichen des Unternehmens drei Wellenlinien als Symbol für die drei Meeresstraßen, die Dänemark umgeben: Kleiner Belt, Großer Belt und der Öresund.

Zur Geschichte von Royal Copenhagen

Die Königlich Dänische Porzellanfabrik, die heute den Namen Royal Copenhagen trägt, wurde als Ergebnis der Experimente des Chemikers Frantz Heinrich Müller (1738-1820) gegründet. Müller war ein erfahrener, auf Mineralogie spezialisierter Pharmazietechniker. Seit Beginn der 1770er hatte er mit dem harten Feldspatporzellan experimentiert, das auf Quarz, Kaolin und Feldspat basierte. Dabei handelte es sich um die Geheimrezeptur der Chinesen, die um 1710 von Meissen neu entdeckt wurde.

Viele Jahre lang war es Meissen gelungen, diese geheim zu halten, doch als Müller mit seinen Experimenten begann, waren die Bestandteile der Porzellanrezeptur allgemein bekannt und in mehreren Büchern abgedruckt. Zwischen Theorie und praktischer Umsetzung lag jedoch ein weiter Weg und Müller steckte dabei all seine Zeit und sein gesamtes Vermögen in die Experimente mit seinem kleinen Porzellanofen.
1774 war Müller bereit, potentiellen Investoren Anteile an einer dänischen Porzellanfabrik anzubieten, doch niemand war daran interessiert, bis sich Königin Juliane Marie und ihr Sohn als Partner an der Aktiengesellschaft beteiligten.
Während der folgenden 100 Jahre unterstand das Unternehmen dem Königshaus. Im Jahre 1868 wurde sie privatisiert, behielt jedoch ihren Namen und die offizielle dänische Splitflagge.

Die Fabrik erhielt einen neuen künstlerischen Leiter, den Maler und Architekten Arnold Krog (1856-1931), der sich sehr mit der Unterglasmalerei befasste. Zunächst erneuerte er das große alte Tafelgeschirr der Porzellanfabrik, die Musselmalet-Serie. Danach entwickelte er eine neue Unterglasur-Maltechnik, mit der Landschaften und andere naturalistische Dekore ermöglicht wurden.

Die zweite dänische Porzellanmanufaktur, Bing & Grøndahl, wurde im Jahre 1853 gegründet. Damit verstärkte sich der internationale Wettbewerb. Die beiden Firmen fusionierten 1987 und wurden zu Royal Copenhagen.

Royal Copenhagen ist seit mehr als zwei Jahrzehnten sowohl in Dänemark als auch international ein bedeutender Vermittler für Kunst und Design für Tisch und Haus und zugleich ein beliebter Arbeitsplatz für Handwerker, Künstler und Designer, die den Mut gehabt haben, durch die Herausforderungen der Gegenwart die Zukunft mit zu prägen. Heute ist Royal Copenhagen ein Kunsthandwerk- und Designunternehmen mit einem modernen, internationalen Profil, dessen Produkte Sammler und neue Käufer auf der ganzen Welt erfreuen.

Zu den bekanntesten Geschirren von Royal Copenhagen gehört Flora Danica. Als Vorlage diente das große botanische Werk Flora Danica, das erstmalig im Jahre 1761 in Kopenhagen herausgegeben wurde. Das Geschirr war als Geschenk für Katharina II (die Große) von Russland gedacht. Als Katharina II im Jahre 1796 verstarb – sechs Jahre, nachdem mit der Produktion des Geschirrs begonnen wurde – war dieses noch lange nicht fertig gestellt. Das prächtige Tafelgeschirr verblieb in Dänemark und wurde zum Festessen anlässlich des Geburtstages von König Christian VII im Jahre 1803 eingeweiht.

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