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Kilian Schindler (*1981)

studierte Produktdesign in Deutschland und Frankreich. 2009 gründete er sein eigenes Designstudio in Karlsruhe. Sein Portfolio reicht von der Produktentwicklung bis zum Messestand. Der Designer zählt Schönbuch, DePadova, Paul Smith, Rita Missoni, Wallpaper und Glenmorangie zu seinen Kunden. In Kooperation mit der Naber GmbH entwickelte er die Concept Kitchen, ein erfrischend smartes Modulküchensystem, das mit zahlreichen internationalen Designpreisen ausgezeichnet wurde. Seit 2015 ist er für die Art Direktion des renommierten französischen Traditionsunternehmens Tolix verantwortlich.

Es ist ja so.
Vermutlich sollten wir erwachsen werden. So richtig, mit einer Vitrine für das gute Porzellan, mit einem festen Parkplatz vor dem Haus und vielleicht sogar echten Winterschuhen. Wir sollten aufhören, den Wecker morgens immer noch fünf Minuten weiter zu stellen. Und danach trotzdem noch ausgiebig zu frühstücken. Wir sollten nicht jedes Wochenende mehr Freunde einladen, als in unsere Küche passen und stattdessen vielleicht endlich mal eine Spülmaschine anschaffen. Wir sollten Versicherungen abschließen und aufhören, Wein immer nach dem schönsten Etikett zu kaufen. Und wahrscheinlich sollten wir auch nicht mehr vom Beckenrand ins Wasser springen.

Aber ehrlich gesagt, finden wir das alles ziemlich lebenswert. Und den Freunden macht unsere Küche Spaß, deshalb kommen sie jede Woche wieder vorbei. Wir mögen es, wenn sich um drei Uhr morgens alle vor dem Kühlschrank treffen, um zu sehen, was es noch geben könnte. Warum soll sich daran je etwas ändern?

Unsere Wohnung braucht nicht viel, aber was hier reinkommt, wollen wir bestimmen. Wir sind keine Zweck-WG, das gilt auch für unsere Einrichtung. Unser Style? Liebenswürdiger Minimalismus!

Wir wollen nicht ewig sparen, aber auch nicht das Nächstbeste kaufen. Deswegen sind wir nächsten Samstag auch wieder auf dem Flohmarkt. Unsere Möbel fühlen sich eigentlich an wie Mitbewohner. Die werden mit uns überall hin ziehen, genau wie unsere Plattensammlung und die zwei geerbten Topfpflanzen. Denn wir kennen noch viel zu wenig von der Welt, um immer aus den gleichen drei Fenstern zu schauen. Wir brauchen kein großes Auto, schon eher ein großes Zelt. Aber wir finden auch: Ein Eis auf dem Balkon, kann sich manchmal wie ein ganzer Urlaub anfühlen.

Ein neues Geschirr? Ok, aber dann nicht irgendeines, denn wir kochen ja auch nicht irgendwas. Und wir wollen bitteschön nicht das, was alle haben. Keinen unnötigen Luxus, aber es sollte sich schon richtig gut anfühlen. Schließlich stehen wir auf einfach gute Dinge. Woher es kommt, wollen wir auch wissen. Genau wie beim Gemüse vom Wochenmarkt oder den Kirschen von unserem Geheimbaum. Wir kochen regional, warum soll das nicht auch für unsere Teller gelten? Jeden Tag ein gutes Gefühl, ist das zu viel verlangt?

Und wir sagen es lieber gleich: Ein neues Geschirr muss dann auch überall mitkommen. Ins Bett, aufs Dach und in den Picknickkorb. Es muss auch mal auf dem Sofa gut aussehen und auf dem alten Holzboden. Weil an manchen Tagen schaffen wir es einfach nicht, am Tisch zu essen. Und es soll bitte nicht sauer werden, wenn wir mal ein Wochenende lang vergessen abzuwaschen. Sorry!

Wir bieten dem Geschirr dafür aber auch was, wenn es bei uns einzieht. Viele interessante Gespräche am Küchentisch zum Beispiel. Ein paar edle Selfies plus viele Herzchen auf Instagram und jeden Abend ein ziemlich perfektes Dinner. Butterbrot mit Schnittlauch, anyone?

Wir sind kreativ, das sollte unser neues Porzellan auch sein. Neue Ideen, bitte! Wie wäre es mit einem Teller, der gleichzeitig tief und flach ist? Für alle, die Salat und Burger und Pommes und die selbstgemachte Mayonnaise zusammen kosten wollen. Also für uns! Ach, und wenn unsere Eltern zu Besuch sind, darf es ruhig trotzdem was hermachen. Echtes Porzellan, innere Werte, Made in Germany – das ganz große Programm eben.

Gut, ein gebügeltes Tischtuch und feste Essenzeiten können wir trotzdem nicht garantieren. Und in der Vitrine stehen ehrlich gesagt nur Turnschuhe. Aber ein Logenplatz in der Küche gibt es auf jeden Fall, mit bester Aussicht in unsere Töpfe.

Wir versprechen, wenn wir uns mal streiten, werfen wir nicht die Teller. Sondern die Frisbee. Aber dafür erwarten wir auch Kaffeetassen, die uns beste Laune machen, wenn wir sie am Montagmorgen aus dem Regal nehmen. Schüsseln, die mindestens so gut im Multitasking sind wie wir. Teller, die mehr als nur eine Aufgabe haben und Schalen, die sich mal eben in Tortenplatte verwandeln lassen. Die laute Musik mögen und mindestens zwölf Kindergeburtstage durchstehen. Und wenn doch mal was runterfällt, wollen wir es einfach wieder aufheben können. Eine extradicke Haut wäre also nicht schlecht. Gibt es da draußen überhaupt noch so zuverlässige Typen?

Ach, und einen klitzekleinen Sonderwunsch hätten wir auch noch: Schneidebretter, die aussehen wie Skateboards. Geht das? Denn der richtige Flow ist doch in der Küche mindestens genauso wichtig wie auf der Straße, oder?

Interessant sind wir übrigens selbst, dafür brauchen wir keine auffälligen Designerschätzchen. Es reicht schon, wenn die Sachen ungeschminkt schön sind. So wie wir eben. Alles klar?

Dann willkommen bei uns, ONO!

This is the ways things are.
Probably it really is time we grew up. Properly, with a glass cabinet for the good china, a fixed parking space in front of the house, and perhaps even proper winter shoes. We really should stop setting the alarm to snooze continuously every morning. And despite that still eating an enormous breakfast. We should probably stop inviting more friends over each weekend than can fit in the kitchen and perhaps finally buy a dishwasher after all. We should take out insurance policies and stop buying wine simply because the bottle in question sports a snazzy label. And we should probably also stop jumping off the side of the pool into the water.

However, in all honesty, we find all of this what makes life rather enjoyable. Having friends in our kitchen is fun, that’s why they come back every weekend. We like it when, at three o’clock in the morning, we all find ourselves flocking to the fridge to see what pickings are left inside. Why should any of that need to change?

We don’t need much for the apartment, but we most certainly do want to be the ones to decide what it contains. There is no particular purpose to the flat share, and the same applies to the furniture. Our style? Gentle minimalism!

We don’t want to save for all eternity, but neither do we want to buy second-best. That’s why, next Saturday, we’ll be back wandering round the flea market. Our pieces of furniture actually seem like fellow residents. We’ll take them with us wherever we move, just like the record collection and the two inherited pot plants. After all, we still know far too little of the world to always look out of the same three windows. We don’t need a big car, a big tent would be more appropriate. Although we do find that an ice cream on the balcony can sometimes feel like a real holiday.

New tableware? OK, but not any old piece, because we don’t cook any old thing. And please, we don’t want the sort of thing everybody has. No unnecessary luxury, but it needs to have a nice feel. Ultimately, we simply value good things. We also like to know where it comes from. Just as with our vegetables from the weekly market or the cherries from the tree we have kept a secret. We cook regional produce, so why should that not apply to the plates, too? A good feeling every day – is that too much to ask?

And it’s probably best to say make it clear from the outset: New tableware will also have to relocate with us each time we move. To bed, to the roof and into the picnic basket. It also needs to look good on the sofa and on the old wooden floor. Because some days we simply don’t manage to eat at the table. And it shouldn’t resent us when we forget to wash it for an entire weekend. Oops!

That said, we certainly offer the piece of crockery something in return when it moves in with us. Lots of interesting discussions at the kitchen table, for example. A few great selfies, plus lots of little hearts on Instagram and every evening pretty much the perfect dinner. Buttered bread with chives anyone?

We are creative, and our new porcelain should be, too. New ideas, please! How about a plate that is deep and flat at the same time? For everyone who wants to try the salad and burger and fries and the homemade mayonnaise altogether. For us then! Oh, and when our parents come to visit, it can sit and look pretty regardless. Real porcelain, inner values, made in Germany – so the whole caboodle, basically.

Good, but that doesn’t mean we can guarantee an ironed tablecloth and set mealtimes. And in all honesty, the cabinet contains nothing but old pairs of trainers. But there will certainly be a box seat in the kitchen, with a great view of what’s cooking in the pots and pans.

We promise that if we ever argue, we won’t throw any plates. We’ll throw a Frisbee instead. But in exchange we expect coffee cups that put us in a good mood when we take them off the shelf on a Monday morning. Flat bowls that are at least as good at multitasking as we are. Plates that can perform more than just one task and deeper bowls that can transform into cake dishes. Dishes that like loud music and can survive at least 12 children’s birthdays. And if something gets dropped at some point, after all, then we want to be able to just pick it up again. So an extra-thick skin would be no bad thing. Are such reliable types anywhere to be found out there?

Oh, and we have another tiny little wish too: chopping boards that look like skateboards. Is that OK? Because the right flow in the kitchen is at least as important as on the road, isn’t it?

And by the way, we are interesting enough, so we don’t need any eye-catching designer highlights. It’s enough for things to be beautiful without the make-up. Just like us then. All makes sense?

Then welcome to ONO!

*Alle Preise inkl. 19 % MwSt. und zzgl. Versandkosten.

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