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Behind The Scenes

Wie werden Blumen zu Kunstwerken? Phantasien aus flüssigem Glas zu einer Designer-Vase? Feldspat, Kaolin und Quarz zu einem atemberaubenden Porzellan-Objekt? Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und begleiten Sie uns zu unserem FlowerUP-Kampagnen-Shooting mit der Floristin und Stylistin Ruby Barber. Kommen Sie mit auf einen Besuch in die Glasmanufaktur von Xaver Hofmeister, in der unsere neue Designervase Riite hergestellt wird. Oder werfen Sie Designer Sebastian Herkner bei der Herstellung des Vasen-Objekts Falda über die Schulter...

FlowerUP Fotoshooting mit Ruby Barber

FlowerUP Fotoshooting mit Ruby Barber

Making or »Riite« by Helmi Remes

Making of »Riite« by Helmi Remes

Die Entstehung von »Falda« by Sebastian Herkner

Die Entstehung von »Falda« by Sebastian Herkner

Blühende Phantasie

Für unsere diesjährige Vasenkollektion stand das Motto schnell fest: FlowerUP your Life! Denn mit Blumen kann jeder Mensch seine Stimmung individuell zum Ausdruck bringen.

Für FlowerUP wollten wir die unterschiedlichen Eigenschaften unserer Vasen mit Hilfe von Blumenarrangements versinnbildlichen. Mit der Floristin und Stylistin Ruby Barber konnten wir eine leidenschaftliche Blumenkünstlerin für uns gewinnen, die aus Blumen und Blüten, Ranken, Gräsern und Früchten atemberaubende Kunstwerke für uns arrangierte.

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Großeinkauf auf dem Blumenmarkt

 - Grüne Beute: filigrane Ranken

Grüne Beute: filigrane Ranken

 - Arrangement für das Herkner-Vasen Bild

Arrangement für das Herkner-Vasen Bild

 - Touch of magic: Ruby Barber am Werk

Touch of magic: Ruby Barber am Werk

 - Kürzen, Trimmen & Arrangieren

Kürzen, Trimmen & Arrangieren

 - Schwebende Ranken für das Ragot-Vasenbild

Schwebende Ranken für das Ragot-Vasenbild

 - Konzentriertes Arbeiten bis tief in die Nacht...

Konzentriertes Arbeiten bis tief in die Nacht...

Ein Interview mit Ruby Barber

Ruby Barber

 - Ruby Barber

Ruby Barber liebt Blumen, seit sie denken kann. Aufgewachsen in einer kunst- und designbegeisterten Familie, lebt die australische Stylistin seit einigen Jahren in Berlin. Für Rosenthal hat sie die Pflanzen, Blumen und Früchte für das FlowerUP-Fotoshooting arrangiert.

Ruby Barber verkauft ihre floralen Kunstwerke unter dem Label Mary Lennox in ihrem Showroom Am Lokdepot in Berlin. Wir haben mit ihr über Glück, Lifestyle und Lieblingsvasen gesprochen.

Blumen sind Ihre Leidenschaft. Warum?

Die Natur ist unendlich vielfältig. Jeder Stiel, den ich in der Hand habe, ist einzigartig und jedes neue Projekt lässt die Pflanzen und Blumen in einem neuen Licht erscheinen. Blumen halten meine Neugierde aufs Leben wach.

Was haben Pflanzen und Blumen mit Lifestyle zu tun?

Pflanzen sind tief in unserer Kultur verwurzelt – sie symbolisieren das Gute und das Schöne. Insbesondere seit sich soziale Werte mit einem grünen Lifestyle verbinden, werden Pflanzen und Blumen immer wichtiger.

Möbel, Kunst – Blumen? Welche Rolle spielen Pflanzen im Interiordesign?

Für mich ist die Natur ein wesentliches Element des Interiordesigns. Viele Möbel und Accessoires orientieren sich an natürlichen Formen und Farben – warum also gehen wir nicht an den Ursprung zurück? Die ästhetische Sprache von Pflanzen ist sehr kraftvoll und überaus positiv besetzt. Ein Stück Natur kann selbst ein sehr raues Ambiente sanft erscheinen lassen.

Wechseln die Blumen wie die Mode?

Es gibt sicherlich Blumen, die mal en vogue und dann wieder out sind. Doch mit den Jahreszeiten zu gehen, ist immer zeitlos.

Welche Blumen haben Sie für das Rosenthal-Shooting verwendet?

Rosenthal ist ein ikonisches Unternehmen – da hat es viel Spaß gemacht, ausgewählte Blumen mit bestimmten Vasen zusammenzubringen. Wir haben nach Blumen mit Persönlichkeit, nach dem Unerwarteten gesucht – auf Bauernhöfen und Märkten in Berlin, Hamburg und Aalsmeer. Da jede Vase anders ist, wollten wir jedem einzelnen Stück mit einer Überraschung huldigen.

Deshalb haben wir für das Fotoshooting Besonderheiten wie hängende Vanda-Orchideen, exotische Früchte, fleischfressende Pflanzen und blühende Kräuter ausgewählt.

Müssen schöne Blumen teuer sein?

Das hängt ganz vom Kontext ab. Einige der schönsten Blumen, die ich kenne, wachsen wild in der Natur oder werden am Straßenrand verkauft. In der Stadt sind Blumen oft kostspielig, doch es lohnt sich, für schöne und charaktervolle Blumen ein wenig mehr auszugeben.

Blumen sind vergänglich. Ist das melancholisch oder schön?

Der Lebenszyklus einer Schnittblume birgt Schönheit und Melancholie zugleich. Man sollte die Schönheit jeder einzelnen Blume schätzen lernen, egal wie kurz sie währt.

Ihre Lieblingsvase von Rosenthal?

Ich mag die Vase Fondale vom Hongkonger Designstudio Office for Product Design. Die Art, wie die Vase mit ihrer runden Öffnung die Blume rahmt – das ist ganz wundervoll.

Machen Blumen glücklich?

Auf jeden Fall! Es ist sogar wissenschaftlich bewiesen, dass Pflanzen glücklich machen. Es macht froh, ein Blumenbild an­zuschauen.

Was bleibt, was kommt?

Ich glaube, die Blume als Ausdrucksform wird immer bleiben.

Wie aus flüssigem Glas eine Vase wird

Am Anfang eines neuen Produkts steht für die finnische Glaskünstlerin Helmi Remes eine Idee. Ein Traumgebilde, das losgelöst von den Beschränkungen und Anforderungen des Materials die Vision eines Produkts entstehen lässt. Diese Vision in die Realität der Herstellung zu überführen, ist oft eine goße Herausforderung. Die Vasenneuheit »Riite«, die Helmi Remes für Rosenthal enfworfen hat, ist so ein Fall. Lesen Sie, wie aus einer Idee und flüssigem Glas ein einzigartiges Kunstwerk entsteht.

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Making of Riite

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Im Sommer ist Robert Suk zu Besuch im finnischen Riihimäki und entdeckt im Glasmuseum die Arbeiten von Helmi Remes. Der Product Development Manager von Rosenthal ist so begeistert, dass er die Designerin kurzerhand für einen Entwurf engagiert. Riite heißt die kunstvolle Vase, die in der Glasmanufaktur von Xaver Hofmeister mundgeblasen wird.

Bitte fass mich an!“, scheint Riite einem zuzurufen. Die Vase der finnischen Glasdesignerin Helmi Remes ist nämlich ziemlich sinnlich, was vor allem an ihren haptischen Qualitäten liegt. Ein weicher, abgerundeter Körper trifft auf eine rau anmutende Manschette aus weißem Fadenglas. „Ich mag Dinge, die einfach gestaltet sind und Ruhe ausstrahlen“, antwortet Remes auf die Frage, was an ihrer Arbeit womöglich typisch finnisch sei. In ihrem Entwurf Riite hält sie den Moment fest, lässt den Zufall zu, spielt mit Kontrasten, verleiht der Qualität des Materials Ausdruck. „Kleine Spuren auf der Oberfläche des Glases schaffen Lebendigkeit. Sie gehören zum Herstellungsprozess und erzählen Geschichten.“

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Familiensache

Jede Vase wie auch die dazugehörige Schale ist ein Unikat, das von Xaver Hofmeister gefertigt wird. Der Handwerker kommt aus einer Familie von Glasmachern und gibt die Tradition an seinen Sohn Sebastian weiter. „Wir haben wohl Glasscherben im Blut“,sagt er lachend. Gemeinsam arbeiten Vater und Sohn in einer kleinen Manufaktur im oberpfälzischen Gebenbach bei Amberg. Neben eigenen Designs setzt der Familienbetrieb auch hochwertige Künstlerentwürfe um. Dabei verbinden Xaver und Sebastian Hofmeister zeitgenössische Gestaltung mit traditionellen Handwerkstechniken.

Herzensdinge

„Ich möchte mein Wissen weitervermitteln, weil die jahrhundertealten Techniken sonst verloren gingen“, sagt Xaver Hofmeister und man merkt ihm seine Begeisterung für das Handwerk an.

Produktionsbilder © Petra Kellner

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Kunststücke

Bevor er sich als Glasmacher selbständig machte, war Xaver Hofmeister Leiter des Glasstudios bei Rosenthal. Deshalb ist der 58-Jährige prädestiniert für die Herstellung eines gestalterisch so ambitionierten Glasobjekts wie es Riite ist. „Als wir die Zeichnungen von Rosenthal bekamen, waren wir nicht sicher, den Entwurf auch umsetzen zu können“, gibt er zu.

Die Herstellung der Kollektion Riite ist so diffizil, weil hier zwei verschiedene Techniken kombiniert werden. Aufgrund des hohen Arbeitsaufwands kommt das deshalb heute nur noch selten vor, erzählt der Glasmacher. Während der Vasenkörper von Riite in eine Holzform geblasen wird, ist die Herstellung der weißen Glasstäbchen besonders knifflig. Sie werden als eine Art Band am Rand der Vase aufgebracht. „Die Übergänge von Stäbchen zu Stäbchen müssen schön aussehen und gleichzeitig gut halten“, erklärt Hofmeister die technische Herausforderung. „Glas verzeiht keine Fehler, aber für mich ist es wunderbar, etwas zu schaffen, das Jahrhunderte überdauern kann.“ Und Helmi Remes? Sie vergleicht die Kunst des Glasmachens mit einem Tanz: „Es ist harte körperliche Arbeit und gleichzeitig sehr spielerisch.“ Wie wahr!

Ein Interview mit Helmi Remes

Mit »Riite« hat Helmi Remes eine der prägnantesten Glasvasen der letzten Jahre für Rosenthal entworfen. Wir sprachen mit der Jungdesignerin über die Suche nach Perfektion, ihre Inspiration und warum sie so gern mit Glas arbeitet.

Wann haben Sie sich entschieden, als Glaskünstlerin zu arbeiten?

Zu Beginn meines Studiums war ich noch unsicher und an vielen anderen Themen wie Fotografie oder Inneneinrichtung interessiert, aber dann habe ich mich in das Material verliebt. Das war auch der Grund, warum ich nach meinem Abschluss noch eine Ausbildung zur Glasbläserin absolviert habe.

Was fasziniert Sie so an Glas?

Glas ist so rein und pur, ich liebe die Farben, die besondere Transparenz des Materials und wie es sich während und nach der Bearbeitung anfühlt. Mir geht es vor allem darum, die haptische Komponente hervorzuheben. Dabei suche ich immer nach der Balance aus Perfektion und Unregelmäßigkeit.

Was hat Sie dazu inspiriert einen Vasenkörper mit vielen einzelnen Stäben aus Glas zu kombinieren?

Ich bin ein großer Fan der alten venezianischen Merletto Glastechnik, deren zarte Spitzenstruktur sich auf der feinen Oberfläche der Glasstreifen wiederfindet. Der Look wird dadurch sehr organisch. Auch sieht man die schwer herzustellende Verbindung aus Glasstreifen und Glaskörper sehr selten, was den Entwurf ganz besonders macht.

Die Entstehung von Falda

Sebastian Herkner, der Shootingstar der deutschen Designszene, reist viel, um Eindrücke aus aller Welt zu sammeln. Mal begeistert er sich für die Handwerkskunst Afrikas, mal für die Dinge des alltäglichen Lebens in Japan, die dort hohen handwerklichen und ästhetischen Ansprüchen unterliegen. Er besucht Messen, richtet Showrooms ein und nimmt sich immer wieder die Zeit, Produktionsstätten renommierter Hersteller zu besuchen, um sich die Kunstfertigkeiten italienischer Möbelbauer oder deutscher Glasbläser anzuschauen und Herstellungsprozesse detailliert erklären zu lassen.

Bei Rosenthal gehört er zur Garde der gefragten Designer. Mit dem Creative Center und der Produktion tauscht er sich ständig intensiv aus. Wir begleiteten den Wahl-Offenbacher einen Tag bei der Produktion seiner Vase »Falda« in Selb und erlebten, wie aus einem Rohling ein Designerstück der Extraklasse wird.

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Falda_Herstellung

Edle Faltkunst aus Porzellan

Ausgeprägte Neugier

Dass Sebastian Herkner gerne einen Blick hinter die Kulissen wirft, kommt nicht von ungefähr: „Während eines Praktikums bei Stella McCartney in London habe ich gelernt, wie wichtig beobachten ist“, erzählt er. Seine Neugierde und Gabe, auch im Einfachen das Besondere zu entdecken und es durch ausgefallene Farbkombinationen oder Materialcollagen in seine Arbeiten einfließen zu lassen, machen die Entwürfe so außergewöhnlich – genau das spiegelt das avantgardistische Design seiner Vase »Falda« wider. Mit ihrem plissiertem Kragen ist sie ein Must-have für Blumenliebhaber und Designfans. Sebastian Herkner ist nach Selb gereist, um bei allen Produktionsabläufen dabei zu sein. Die Vase aus unglasiertem Biskuitporzellan wird es im Jahr 2015 mit einer kupferfarbenen Titanisierung geben. Sie wird aus einem Stück gefertigt, eine ganz spezielle technische Heraus- forderung selbst für die erfahrensten Porzelliner.

Vielfach prämiertes Design

Schon mit 29 Jahren gewann Herkner für seinen Tisch „Bell Table“ den renommierten deutschen Designpreis „Red Dot Design Award“. Danach folgten Schlag auf Schlag der „Designpreis Deutschland 2011“, der „Wallpaper Design Award“ und jetzt der „Interior Innovation Award“ für die innovative Vasenserie »Collana«, bei der er Glas und Porzellan virtuos kombiniert. Auf die zahlreichen Aus- zeichnungen bildet sich der sympathische Designer nichts ein. Im Gegenteil, auf seiner Webseite listet er die Preise und Nominierungen ohne weitere Anmerkungen nur chrono- logisch auf. Von Offenbach – dort lebt und arbeitet Sebastian Herkner seit seinem Studium an der Hochschule für Gestaltung – nahm er selbstverständlich den Zug nach Selb in Oberfranken, dem Rosenthal Firmensitz. Auf Nachhaltig- keit, natürlich nicht nur bei seinen vielen Reisen, legt er ebenso Wert wie auf Umweltverträglichkeit und Langlebigkeit der Produkte. „Meine Arbeiten sollen eine gewisse Zeit- losigkeit ausstrahlen. Ich mag es, wenn Dinge auch noch nach Jahren mit ihrem Design überzeugen.“ Und was schätzt er an Rosenthal? „Für mich ist es eines der wegweisenden deutschen Unternehmen im Bereich Porzellan und Tisch- kultur. Rosenthal schaffte über viele Jahrzehnte den Spagat zwischen handwerklicher Fertigung einer Manufaktur und industrieller Herstellung.“

Inspiration aus dem Schwarzwald

Konzentriert verfolgt der junge Kreative in der Produktions- halle, wie die ersten unglasierten Vasen aus der Gipsform entnommen werden, und erzählt, wie aufwendig es ist, sie zu entwickeln, um sie überhaupt herstellen zu können.

Die eng gefaltete, goldfarbene Aluminiummanschette des Kultbiers Tannenzäpfle aus dem Schwarzwald inspirierte ihn, eine Vase zu entwerfen, deren bauchiger Körper sich nach oben theatralisch kelchförmig öffnet und deren strahlender Gold- beziehungsweise Kupferauftrag das weiße Biskuitporzellan perfekt kontrastiert.

Vom Papier- zum Gipsmodell

Herkner baute zunächst Modelle aus Papier, dann aus Styropor und Aluminiumfolie und visualisierte sie später mit einer 3-D-Computergrafik. Danach wurde im Creative Center bei Rosenthal zum ersten Mal ein Prototyp mit einem 3-D-Drucker hergestellt.

„Durch den asymmetrischen Faltenwurf kippte er am Anfang. Wir mussten uns langsam vortasten und feintunen“, erzählt der Designer offen. „Vom ersten Zeichenstrich bis zur Auslieferung ist es ein langer Prozess.“ Mit Bedauern stellt er fest, „dass den meisten Leuten nicht bewusst ist, wie viel Arbeit und Teamwork dahintersteckt“.

Ein versierter Modellbauer mit jahrzehntelanger Erfahrung fertigte Herkners Gipsmodell. Da Porzellan beim Brand um etwa 12,5 Prozent kleiner wird, musste das Model demen- sprechend größer gebaut werden. „Es gibt Mitarbeiter hier, die schon 33 Jahre bei Rosenthal arbeiten, ich bin nur zwölf Monate älter. Deren Fachkompetenz und Einfühlungs- vermögen für das weiße Gold schätze ich sehr.“ An- schließend werden Kunstharzmodelle angefertigt, nach denen dann negative Arbeitsformen in Gips gegossen werden. Danach erst kommt die Porzellanmasse hinein. Nach etwa 20 Minuten lässt sich die mehrteilige Form nach und nach öffnen und der Rohling trocknen.

Auf der Zielgeraden

An der Putzstation entfernen fleißige Hände Unebenheiten. Nach dem Glühbrand bei 850 bis 950 Grad wird die »Falda« mit blau eingefärbtem Wachs unterhalb des Kragens und oberhalb des Bodens bestrichen. Bewundernd schaut Sebastian Herkner einer Mitarbeiterin an der Drehscheibe über die Schulter und verfolgt aufmerksam, wie sie ihren feinen Pinsel an der Form entlanggleiten lässt. „Diese Isolierung ist nötig, damit die Glasur nach dem vorsichtigen Eintauchen in das Glasurbad nur den Boden und das Innere der Vase benetzt, denn die äußere Form soll matt bleiben“, erklärt er uns. Im letzten Arbeitsschritt wird das Porzellan bei circa 1400 Grad gebrannt. Jetzt ist die »Falda« fertig und wasserdicht. Einen Tag nach der Produktion stellt sich der Designer mit seiner wunderschönen Kreation im Fotostudio der Kamera. Lässig und uneitel nimmt er sein Werkstück in die Hand, typisch Herkner eben.

Flower up your life!

Hier und im ausgewählten Fachhandel erhältlich!

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