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Rosenthal ist auf die Suche gegangen: nach neuen Ideen und Geistesblitzen. Ganz zeitgemäß hat sich das Unternehmen dafür eine Crowdfunding-Plattform ausgesucht und einen Wettbewerb gestartet. Die Idee: zum 100. Geburtstag von Philip Rosenthal eine Geschenkidee zu entwickeln zum Thema Zusammensein.

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Die Suche nach überraschenden (Produkt-)Ideen und klugen (Designer-)Köpfen steht ganz in der Tradition von Philip Rosenthal. Mit der Entwicklung der studio-line nimmt er 1961 nämlich eine bedeutende Weichenstellung in der Produkt- entwicklung des Unternehmens vor. Lange bevor Design en vogue ist, kooperiert Rosenthal mit zeitgenössischen Künstlern, Architekten und Designern. Walter Gropius, Otto Piene, Günther Uecker und Tapio Wirkkala sind nur einige der illustren Namen, die für Rosenthal entwerfen und die bis dahin konservative Welt des Porzellans regelrecht auf den Kopf stellen.

Talent-Scout
Philip Rosenthal

Unter Philip Rosenthal also wandelt sich die von seinem Vater gegründete Porzellanfabrik in ein Unternehmen für gehobene, gestalterisch ambitionierte Tisch- und Wohnkultur. Architektur, Kunst, Design, Technik und Handwerk werden fortan als Einheit betrachtet. Wie wichtig Philip Rosenthal die Allianz von guter Gestaltung und gebauter Umwelt, die kreative Zusammenarbeit mit Gestaltern und die Förderung von Talenten ist, zeigt der erstmals 1965 ausgelobte Rosenthal Studio-Preis für Industrial Design. Dotiert mit damals 25.000 D-Mark soll die Auszeichnung „richtungsweisende, entwicklungsfähige Ideen und Gestaltungsentwürfe zur Verbesserung der menschlichen Umwelt“ und „Erzeug­nisse, die nicht nur gebrauchstüchtig konstruiert und einwandfrei ausgeführt, sondern darüber hinaus besonders gut gestaltet sind“ prämieren.

Im Wettbewerb
Designtalente

Diesem Anspruch folgt auch der Designwettbewerb, den Rosenthal Mitte 2015 auf der Crowdfunding-Plattform www.designenlassen.de initiiert hat. Zum 100. Geburtstag von Philip Rosenthal sollen die (Nachwuchs-)Designer einen neuen Porzellandekor oder eine neue Form als Geschenkidee entwerfen. Motto des Wettbewerbs: Zusammensein. Zum ei­nen, weil Zusammensein in der schnelllebigen, digitalen Welt von heute bedeutet, Distanzen zu überwinden, an einem Tisch zusammenzukommen, Ideen und Gedanken auszutauschen. Zum anderen, weil Zusammensein schon für Philip Rosenthal ein Vehikel für die Entstehung kreativer Ideen ist: „Ich persönlich habe nichts erdacht und nichts erfunden. Ich habe nur Menschen gefunden und dafür gesorgt, dass sie zusammenfinden“, hat er einmal gesagt.

Der Sieger
ein Memory aus Porzellan

Die Jury – Paola Longoni (Marketing & Art Director, Sambonet Paderno), Sebastian Herkner (Designer), Robert Suk (Product Development Manager, Rosenthal), Insa Doan (Designerin) und Andreas Gerecke (Marketing Director, Rosenthal)– sichtet rund fünfzig eingereichte Vorschläge und kürt MemoryOneHundred von Judith Schöpke zum Siegerentwurf. Die junge Produktdesignerin ist sehr spielerisch an die Aufgabe herangegegangen und hat ein Produkt entworfen, das wir alle aus unserer Kindheit kennen. Doch wo die Spielkarten eines Memorys normalerweise aus fester Pappe sind, bestehen sie bei Judith Schöpke aus Porzellan. Darauf aufgebracht und schwarz hervorgehoben: die legendären Rosenthal-Formen Maria, Century und TAC, Architekturen wie Schloss Erkersreuth und die Fabrik am Rothbühl von Walter Gropius.

Auch das Konterfei von Philip Rosenthal findet seinen Platz auf den ungewöhnlichen Spielkarten, von denen es insgesamt 18 Paare gibt. Die werden übrigens formschön verstaut in einem dreidimensionalen Gitter aus Eichenholz, das gleichzeitig als Untersetzer für eine heiße Teekanne dient. So viel Einfallsreichtum wird belohnt: Das Spiel aus Porzellan und Holz wird auf der Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und Teil der Rosenthal-Jubiläumskampagne 2016 sein. Judith Schöpke gehört fortan zur Rosenthal-Community von über tausend Designern, Künstlern und Architekten, die bereits Kollektionen für das Unternehmen entworfen haben. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!

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