<link rel="stylesheet" href="/static/css/nojs.css" media="all">
Rosenthal Porzellan Online Shop - Logo

Rosenthal Porzellan Online Shop

040/226307360 shop@rosenthal.de

Ansicht wird aktualisiert. Bitte haben Sie einen Moment Geduld...

wurde erfolgreich Ihrem Warenkorb hinzugefügt.

Gesamtpreis: € 0,00*

Zum Warenkorb

Sammlertipps

Für jeden, der Porzellan sammeln möchte, gilt die Regel: zuerst informieren, dann kaufen. Informieren kann man sich durch gute, spezielle Fachliteratur, siehe Prospektenachweis. Wenn die gesuchten Bücher vergriffen sein sollten, kann man sie sich in der nächsten größeren Bibliothek ausleihen. Es gibt leider keine Fachzeitschrift für Porzellan. So muß sich der Interessent an Organe wie "Antiquitätenzeitung", "Weltkunst" usw. halten, die auch der Händler liest.

Im übrigen empfiehlt sich, das Gespräch mit dem seriösen Händler. Wer sich mit mehreren Händlern unterhält, wird langsam ein Gefühl dafür entwickeln, wer ihm vernünftige Ant-worten gibt und wer nicht. So kann man es z. B. bei verschiedenen Händlern mit der Frage versuchen, was man mit einem Budget in Höhe von EUR 500 oder 750 erwarten kann, wenn man z.B. gern Tänzer sammeln möchte.

Wer auf Auktionen kaufen will, sollte Erfahrung besitzen. Am besten ist es, zuerst "trockenzuschwimmen", d.h. Auktionen zu besuchen, nur um zu lernen. Anfangs steigern oft Händler mit , die gern auf Auktionen einkaufen, weil sie dort als Kenner die Chance günstiger Preise haben. Wer gleichzeitig mit Händlern steigert, dem kann es passieren, daß die Händler plötzlich ausgestiegen sind, bevor er es gemerkt hat – das geht blitz-schnell -, und daß er nun allein auf einem Gebot festsitzt, das ihm im Nachhinein zu hoch scheint. Deswegen gilt für Auktionen die Regel: immer vorbesichtigen, dann sich selbst ein Limit setzen. Wer sich jedoch auf Auktionen auskennt, kauft dort oft billiger ein als beim Antiquitätenhändler.

Der Sammler sollte sich möglichst darüber informieren, wann ein Objekt erstmals ausge-formt wurde, aber auch, wie lange es immer wieder produziert oder später wieder in die Produktion aufgenommen wurde. Ausformungen und besonders Dekore können sich im Laufe der Zeit ändern (mitunter auch von Exemplar zu Exemplar). Veränderungen der Form können schon allein durch die technische Weiterentwicklung bedingt sein. Besonders wichtig kann es sein, zu wissen, ob ein Objekt in den letzten Jahrzehnten in die "Classic Collection" aufgenommen wurde. Solche Wiederaufnehmen zeugen zwar von der Beliebtheit eines Objekts, sind jedoch deutlich weniger wert als Objekte aus der älteren , ursprünglichen Produktion. Manche Modelle sind in verschiedenen Größen erschienen. Auch darüber ist nicht leicht Genaueres zu erfahren.

Der Sammler von Rosenthal-Porzellan genießt – noch – den Vorteil, daß bisher noch keine Fälschungen bekannt geworden sind. Er sollte jedoch auf Beschädigungen achten. Ein seriöser Händler steht auch noch nach dem Verkauf für seine Ware ein. Ein besonderes Problem stellt Weißware dar. Es gibt Weißware, z. B. die Rosenthal-Figuren von Klimsch, Schliepstein, Steger, Wenck, die nie bemalt wurde und die sich gerade als Weißware besonderer Wertschätzung erfreut. Für alle anderen Objekte, z. B. für alle Art-déco-Porzellane, gilt, daß Weißware etwa 50% weniger wert ist als das dekorierte Objekt.

Wer eine größere Sammlung zusammengetragen hat, sollte immer alle Angaben über seine Objekte archivieren, in Farbe fotografieren und versichern, anfangs, bis EUR 150.000, über die Hausratversicherung, darüber über eine spezielle Kunstversicherung.

Nach "Rosenthal Service, Figuren, Zier- und Kunstobjekte" von Dieter Struss mit freundlicher Genehmigung des Battenberg Verlages, Augsburg

Top
Google Zertifizierter Händler