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Balance
Glasmacherkunst

Riite

by Helmi Remes

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Perfekte Imperfektion

»Riite« ist von der alten venezianischen Merletto Glastechnik inspiriert, deren zarte Spitzenstruktur sich auf der feinen Oberfläche der Glasstreifen wiederfindet. Ein Spiel aus unterschiedlichen Längen, abgerundeten Kanten und feinsten Unregelmäßigkeiten im Glas führt das Auge gekonnt über die lebhafte Oberfläche. So wirken die kristallinen Vasen, jede ein Unikat, wie ein kraftvolles Design-Statement für die Perfektion des Imperfekten, das auch ohne Blumen wunderbar zur Geltung kommt. »Riite« ist auf je 49 Stück weltweit limiert.

Die Designerin

Helmi Remes

Helmi Remes

Helmi Remes (*1983) arbeitet seit ihrer Ausbildung zur Glasbläserin an der Tavastia Berufsschule, die sie 2010 beendete, in Finnland als freie Glaskünstlerin.

Ihre Arbeiten wurden bereits in Deutschland, Dänemark und Finnland gezeigt und zeichnen sich durch eine beständige Auseinandersetzung mit Perfektion und Imperfektion in Material, Form und Funktion aus. Für Rosenthal entwarf sie 2017 die Vasenkollektion »Riite«:

Aus der Balance von Perfektion und Unregelmäßigkeit, Schönheit und Unebenheit hat die finnische Glaskünstlerin die Vasenserie aus transparentem Glas entworfen. Dabei trifft ein weicher abgerundeter Körper auf eine rau anmutende Manschette aus weißem Fadenglas. »Riite« belegt eindrucksvoll die hohe handwerkliche Kunst des Glasblasens und führt das Auge gekonnt über die lebhafte Oberfläche.So wirken die kristallinen Vasen, jede ein Unikat, wie ein kraftvolles Design-Statement für die Perfektion des Imperfekten, das auch ohne Blumen wunderbar zur Geltung kommt. Riite ist auf je 49 Stück weltweit limiert.

Ein Interview

Mit »Riite« hat Helmi Remes eine der prägnantesten Glasvasen der letzten Jahre für Rosenthal entworfen. Wir sprachen mit der Jungdesignerin über die Suche nach Perfektion, ihre Inspiration und warum sie so gern mit Glas arbeitet.

Wann haben Sie sich entschieden, als Glaskünstlerin zu arbeiten?

Zu Beginn meines Studiums war ich noch unsicher und an vielen anderen Themen wie Fotografie oder Inneneinrichtung interessiert, aber dann habe ich mich in das Material verliebt. Das war auch der Grund, warum ich nach meinem Abschluss noch eine Ausbildung zur Glasbläserin absolviert habe.

Was fasziniert Sie so an Glas?

Glas ist so rein und pur, ich liebe die Farben, die besondere Transparenz des Materials und wie es sich während und nach der Bearbeitung anfühlt. Mir geht es vor allem darum, die haptische Komponente hervorzuheben. Dabei suche ich immer nach der Balance aus Perfektion und Unregelmäßigkeit.

Was hat Sie dazu inspiriert einen Vasenkörper mit vielen einzelnen Stäben aus Glas zu kombinieren?

Ich bin ein großer Fan der alten venezianischen Merletto Glastechnik, deren zarte Spitzenstruktur sich auf der feinen Oberfläche der Glasstreifen wiederfindet. Der Look wird dadurch sehr organisch. Auch sieht man die schwer herzustellende Verbindung aus Glasstreifen und Glaskörper sehr selten, was den Entwurf ganz besonders macht.

Making of Riite

Am Anfang eines neuen Produkts steht für die finnische Glaskünstlerin Helmi Remes eine Idee. Ein Traumgebilde, das losgelöst von den Beschränkungen und Anforderungen des Materials die Vision eines Produkts entstehen lässt. Diese Vision in die Realität der Herstellung zu überführen, ist oft eine goße Herausforderung. Die Vasenneuheit »Riite«, die Helmi Remes für Rosenthal enfworfen hat, ist so ein Fall. Lesen Sie, wie aus einer Idee und flüssigem Glas ein einzigartiges Kunststück entsteht.

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Im Sommer ist Robert Suk zu Besuch im finnischen Riihimäki und entdeckt im Glasmuseum die Arbeiten von Helmi Remes. Der Product Development Manager von Rosenthal ist so begeistert, dass er die Designerin kurzerhand für einen Entwurf engagiert. Riite heißt die kunstvolle Vase, die in der Glasmanufaktur von Xaver Hofmeister mundgeblasen wird.

Bitte fass mich an!“, scheint Riite einem zuzurufen. Die Vase der finnischen Glasdesignerin Helmi Remes ist nämlich ziemlich sinnlich, was vor allem an ihren haptischen Qualitäten liegt. Ein weicher, abgerundeter Körper trifft auf eine rau anmutende Manschette aus weißem Fadenglas. „Ich mag Dinge, die einfach gestaltet sind und Ruhe ausstrahlen“, antwortet Remes auf die Frage, was an ihrer Arbeit womöglich typisch finnisch sei. In ihrem Entwurf Riite hält sie den Moment fest, lässt den Zufall zu, spielt mit Kontrasten, verleiht der Qualität des Materials Ausdruck. „Kleine Spuren auf der Oberfläche des Glases schaffen Lebendigkeit. Sie gehören zum Herstellungsprozess und erzählen Geschichten.“

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Familiensache

Jede Vase wie auch die dazugehörige Schale ist ein Unikat, das von Xaver Hofmeister gefertigt wird. Der Handwerker kommt aus einer Familie von Glasmachern und gibt die Tradition an seinen Sohn Sebastian weiter. „Wir haben wohl Glasscherben im Blut“,sagt er lachend. Gemeinsam arbeiten Vater und Sohn in einer kleinen Manufaktur im oberpfälzischen Gebenbach bei Amberg. Neben eigenen Designs setzt der Familienbetrieb auch hochwertige Künstlerentwürfe um. Dabei verbinden Xaver und Sebastian Hofmeister zeitgenössische Gestaltung mit traditionellen Handwerkstechniken.

Herzensdinge

„Ich möchte mein Wissen weitervermitteln, weil die jahrhundertealten Techniken sonst verloren gingen“, sagt Xaver Hofmeister und man merkt ihm seine Begeisterung für das Handwerk an.

Produktionsbilder © Petra Kellner

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Kunststücke

Bevor er sich als Glasmacher selbständig machte, war Xaver Hofmeister Leiter des Glasstudios bei Rosenthal. Deshalb ist der 58-Jährige prädestiniert für die Herstellung eines gestalterisch so ambitionierten Glasobjekts wie es Riite ist. „Als wir die Zeichnungen von Rosenthal bekamen, waren wir nicht sicher, den Entwurf auch umsetzen zu können“, gibt er zu.

Die Herstellung der Kollektion Riite ist so diffizil, weil hier zwei verschiedene Techniken kombiniert werden. Aufgrund des hohen Arbeitsaufwands kommt das deshalb heute nur noch selten vor, erzählt der Glasmacher. Während der Vasenkörper von Riite in eine Holzform geblasen wird, ist die Herstellung der weißen Glasstäbchen besonders knifflig. Sie werden als eine Art Band am Rand der Vase aufgebracht. „Die Übergänge von Stäbchen zu Stäbchen müssen schön aussehen und gleichzeitig gut halten“, erklärt Hofmeister die technische Herausforderung. „Glas verzeiht keine Fehler, aber für mich ist es wunderbar, etwas zu schaffen, das Jahrhunderte überdauern kann.“ Und Helmi Remes? Sie vergleicht die Kunst des Glasmachens mit einem Tanz: „Es ist harte körperliche Arbeit und gleichzeitig sehr spielerisch.“ Wie wahr!

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