Dorothea Lang & Matthias Zinkl

Das Textil- und Industriedesigner Duo Dorothea Lang und Matthias Zinkl zeichnet ein eigenes Gespür für moderne Gestaltung aus. Neben ästhetischen Fragen sind philosophische und soziale Themen ein treibender Faktor in ihrer Arbeit. Die gemeinsam entworfene Teppichkollektion „Faceted“ spiegelt ihr Verständnis für Zeitgeist, Marke und Nutzer wider und verbindet ein klares Design, hochwertige Materialien und eine faszinierende dreidimensionale Anmutung zu einem einzigartigen Gestaltungskonzept.

Sebastian Herkner

Sebastian Herkner (*1981) mischt in seinen Entwürfen gekonnt Handwerk und Hightech. Für ihn bedeutet gutes Design „das Zusammenspiel einer einzigartigen Idee mit Funktion und guter Qualität.“ Geboren in Bad Mergentheim, hat Herkner bereits Stücke für Moroso, Carl Mertens, Very Wood by Gervasoni oder ClassiConrealisiert, darunter seinen wohl bekanntesten Entwurf des Bell Table, für den er 2010 mit dem red dot design Award ausgezeichnet wurde. Für Rosenthal gestaltete der Designer die innovativen Vasenkollektionen Collana und Falda sowie die vielfach ausgezeichnete Interior-Serie Meta, Mitis und Domo.

Diana und Emmanuel Dietrich

Passion für Ästhetik und sinnliche Harmonien verbindet Diana und Emmanuel Dietrich, privat wie beruflich, seit vielen Jahren. Die deutsche Innenarchitektin (*1977) – Absolventin der Paris American Academy und unter ihrem Mädchennamen Gärtner langjährig als erfolgreiches Model tätig – und der französische Designer (*1969), der für Hermès bereits die vielbeachtete Uhr „Harnais“ entworfen hat, haben ihr individuelles Können jetzt erstmals in einem überaus ambitionierten Gemeinschaftprojekt verwirklicht: der Entwicklung mehrerer Objekte für die avantgardistischen Möbelkollektion der Porzellan- und Lifestylemarke Rosenthal. Ausgangspunkt der klaren Entwürfe sind die Ansprüche und Bedürfnisse von morgen, kombiniert mit hochwertigen Materialien, bester Verarbeitung und höchstem Komfort. Die Kollektion verbindet den ausgesprochen weiblichen Sinn für Farb-Harmonien und Wärme mit einer kühlen, reduzierten Präzision zu Designstücken, die allen Sinnen schmeicheln und große Kraft und Individualität ausstrahlen. Diana und Emmanuel Dietrich sind verheiratet und leben in Zürich und Paris.

Angelo Mangiarotti

„Glück resultiert aus Genauigkeit“ – Angelo Mangiarottis (1921–2012) tiefes Gespür für ethische Werte und soziale Verpflichtung beeinflusste auch seine Arbeit als Architekt und Designer. Nach seinem Studienabschluss als Architekt am Politecnico di Milano 1948 erschuf er Werke, die wegweisend wurden für die Architektur, die Ingenieurwissenschaften, das Design und die Kunst. 1978 entwarf er, zusammen mit der Designerin Chiara Pampo, einen außergewöhnlichen Loungesessel für Rosenthal, der damals in einer exklusiven Kleinstauflage gefertigt wurde. Angelo Mangiarotti wurde 1994 mit dem Compasso d`Ort ADI für seine herausragende berufliche Laufbahn geehrt.

Christophe de la Fontaine

Christophe de la Fontaine wurde 1976 in Luxemburg geboren und absolvierte dort das Lycee des Arts et Metiers im Bereich Bildhauerei. Von 1996-2002 studierte er Industriedesign, unter Richard Sapper, an der Akademie der bildenden Künste in Stuttgart. Nach Aufenthalten in London, Mailand und München übernahm er von 2003-2009 die Führung der Designabteilung im Studio von Patricia Urquiola. Neben dieser Tätigkeit war er stets selbständig und nahm an zahlreichen Ausstellungen in den Bereichen Design und Kunst teil. Im Jahre 2010 eröffnete er sein eigenes Designbüro in Mailand.

Thomas Probst

Der österreichische Jungdesigner Thomas Probst (*1982) hat bereits an einer Vielzahl erfolgreicher Polstermöbelkollektionen für ADA gearbeitet. Der gebürtige Burgenländer absolvierte ein Studium für Industriedesign und Produktmanagement in Salzburg und ist seit 2008 für ADA tätig. Für Rosenthal schuf er die Sofas Frame und Stage sowie die Essgruppe Be und Hold.

Edward van Vliet

Edward van Vliet gehört zu einer Generation zeitgenössischer holländischer Designer, die internationale Anerkennung erlangt haben. Sein gleichnamiges Designstudio hat eine Vielzahl internationaler Interieur-Projekte umgesetzt.

Sein Werk zeichnet sich durch viel Liebe zum Detail aus, aber auch durch zahlreiche Einflüsse, die er miteinander kombiniert und mit denen er eine ungeheuer ausdrucksstarke Raumgestaltung schafft. Mit seiner 25-jährigen Erfahrung in Design- und Konsumverhalten und dank der engen Zusammenarbeit mit weltweit bekannten Herstellern und Marken, bringt Edward van Vliet Frische ins Design und bereichert es mit hoher Qualität.

Mit seiner partikulären Sicht von Farben und Formen und seinen vielfältigen Kombinationen hat er einen sehr eigenen Stil entwickelt, der Firmen wie Baccarat, Moroso, L’Oreal, Mooi, und Swarovski begeistert hat.

Kilian Schindler

Der Gesamtentwurf und der neue Dekor von ONO stammen aus der Feder des deutschen Designers Kilian Schindler. Das Konzept überzeugt mit durchdachten Details sowohl als komplette Servicekollektion als auch mit überaus eigenständigen Einzelartikeln. Ein selbstverständlicher Materialmix mit Elementen aus Holz, Silikon, Glas und Drahtgeflecht unterstreicht den modernen Look und macht die Form zum wandelbaren Allrounder. Der kompakte Scherben zeichnet sich durch eine hohe Kantenschlagfestigkeit aus und ist spülmaschinen- und mikrowellenfest.

Kilian Schindler (*1981) studierte Produktdesign in Deutschland und Frankreich. 2009 gründete er sein eigenes Designstudio in Karlsruhe. Sein Portfolio reicht von der Produktentwicklung bis zum Messestand. Der Designer zählt Schönbuch, DePadova, Paul Smith, Rita Missoni, Wallpaper und Glenmorangie zu seinen Kunden. In Kooperation mit der Naber GmbH entwickelte er die Concept Kitchen, ein erfrischend smartes Modulküchensystem, das mit zahlreichen internationalen Designpreisen ausgezeichnet wurde. Seit 2015 ist er für die Art Direktion des renommierten französischen Traditionsunternehmens Tolix verantwortlich.

Thomas Feichtner

Thomas Feichtner (*1970) ist ein international etablierter Produktdesigner mit Sitz in Wien. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Industrie und Manufaktur, zwischen Serienprodukt und Einzelstück und fanden Eingang in verschiedene Designsammlungen. Feichtner arbeitete bereits für renommierte Unternehmen wie Head, Laufen, Bene, Absolut, Adidas, Augarten, Neue Wiener Werkstätten, TON sowie Carl Mertens und verwirklichte Projekte in Kooperation mit Vitra, Swarovski, Thonet und FSB. Von 2009 bis 2014 war er Professor für Produktdesign an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel, Deutschland und wurde 2011 mit dem Österreichischen Staatspreis für Design ausgezeichnet.