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Rosenthal Porzellan Online Shop

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Faszination Porzellanfertigung

„Herstellung, Bearbeitung und Veredelung trennen das Einfache vom Besonderen“ Gianluca Colonna

Im Grunde besteht Porzellan aus drei simplen Komponenten und doch trennen Herstellung, Bearbeitung und Veredelung das Einfache vom Besonderen. Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen auf, welche Schritte ein Serviceteil oder eine Vase durchlaufen, welche handwerklichen Fertigkeiten notwendig sind, welche Herstellmethoden es gibt und mit welchen Verfahren Produkte dekoriert und veredelt werden. Sie werden feststellen, dass die Herstellung des Weißen Goldes nicht nur ein überaus komplexer und langer Prozess ist, sondern dass dieser auch trotz modernster Produktionsanlagen noch immer mit viel Handwerk und Handarbeit verbunden ist. Vor allem aber – und das macht unsere Produkte seit mehr als 135 Jahren aus – ist es dem Know-how, der Leidenschaft, der Liebe zum Detail und dem großen Erfahrungsschatz unserer rund 850 Mitarbeiter zu verdanken, dass jedes einzelne Produkt der Rosenthal GmbH mit einer ganz besonderen formalen und funktionalen Qualität sowie Weißgüte überzeugt und Ihr Zuhause einzigartig macht.

Porzellankunst im Wandel der Zeit

Die Rosenthal GmbH zählt zu den traditionsreichsten und zugleich modernsten Markenartikelunternehmen Deutschlands. Heute wie zur Gründung vor mehr als 135 Jahren entwickelt Rosenthal Produkte für Endverbraucher wie auch für Profis der anspruchsvollen Gastronomie und Hotellerie, die durch Form, Funktion, Qualität und Handwerkskunst bestechen, die ein Stück Kulturgut made in Germany sind und durch beständige Innovationskraft und Kreativität überzeugen. Gefertigt werden die Kollektionen in den Werken Rosenthal am Rothbühl in Selb und Thomas am Kulm in Speichersdorf, die zu den weltweit modernsten Produktionsanlagen der Porzellanindustrie zählen und dank zukunftsträchtiger Investitionen nachhaltig und ressourcenschonend produzieren. Die Hauptabsatzmärkte sind heute Zentraleuropa, Nordamerika und Südostasien. Zu den wichtigsten Wachstumsmärkten des Unternehmens, das in 105 Ländern weltweit präsent ist, zählen neben den USA auch Polen, Russland, China und Indien. Seit August 2009 ist Rosenthal Teil der Arcturus Gruppe, Marktführer in der Produktion hochwertiger Designartikel für Tisch und Küche. Neue Interior- und Lifestyle-Kollektionen bereichern die Rosenthal Welt um Designobjekte, die weit über den klassisch gedeckten Tisch hinausgehen und erschließen dem Unternehmen zusätzliche erfolgversprechende Wachstumsmärkte im Luxussegment.

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Rosenthal am Rothbühl, entworfen von Walter Gropius

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Rosenthal Interieur Möbelkollektion

Die Rosenthal GmbH und Ihre Marken

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Rosenthal

Mit preisgekröntem Porzellandesign, trendigen Lifestyle-Kollektionen und modern-eleganten Klassikern setzt die Marke Rosenthal immer wieder neue Maßstäbe mit Blick auf Ästhetik und Individualität. Etablierte Größen der Architektur, des Designs und der Kunst wie auch die angesagtesten Newcomer und Talente entwerfen avantgardistische Kollektionen für den gedeckten Tisch, die Freude am Schenken und das gehobene Einrichten.

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Rosenthal meets Versace

Sowohl Versace als auch Rosenthal gelten als Synonym für Exzellenz und Hochwertigkeit. Rosenthal genießt international den Ruf, Tradition und Innovation zu vereinen, während Versace weltbekannt ist für seinen eigenen glamourösen und luxuriösen Stil. Gemeinsam kreieren sie elegante und zugleich aufregende Geschirr- und Geschenke-Kollektionen – inspiriert durch historische Epochen und Kulturen, antike Motive und Mythen, barocke Symbole und exotische Traumwelten.

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Hutschenreuther

Inspiriert von Farben und Formen aus Fauna und Flora begleitet Hutschenreuther Porzellan mit liebevollen Motivwelten durch das gesamte Jahr. Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter, vielseitige Konzepte laden ein zum Spiel mit den Jahreszeiten. Saisonale Geschenkideen und liebevolle Sammelartikel machen Lust auf vielfältige Dekorationen mit der für Huteschenreuther typischen Datailverliebtheit.

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Thomas

Spaß am Kochen, Essen, Trinken und Schenken gepaart mit einem funktionalen wie unverwechselbaren Design, trendigen Weißformen und sonnigen Gute-Laune-Farben – dafür steht die 1903 gegründete Marke Thomas und zaubert durch zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten einen Mix aus verschiedenen Materialien und viele praktische Details auf sympathische Weise jeden Tag Einzigartigkeit auf den Tisch!

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Arzberg

Arzberg-Porzellan ist immer praktisch und immer schön: Man kann davon essen, ohne sich satt daran zu sehen. Man kann es auftischen und zelebrieren. Anfassen und anschauen. Handhaben und gern haben. Seit 1887 produziert Arzberg Qualitätsporzellan in Oberfranken. Hier entstehen international prämierte Formen und Dekore, die zu den beliebtesten Klassikern weltweit zählen.

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Entwerfen und Modellieren

Rosenthal arbeitet seit vielen Jahrzehnten mit renommierten Designern und Künstlern bei der Gestaltung neuer Produkte zusammen. Eine von der Produktion unabhängige Entwicklungsabteilung, das Creative Center, übernimmt die Realisierung der Entwürfe vom ersten Modell bis hin zum fertig dekorierten Service. Die Abteilung Produktentwicklung, der dazu alle notwendigen Werkstätten zur Verfügung stehen, arbeitet für die Marken Rosenthal, Rosenthal meets Versace, Hutschenreuther, Thomas und Arzberg.

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Erste Entwurfsskizzen von Sebastian Herkner zu »Collana«

Die Arbeit der Modelleure

Modelleure fertigen in handwerklicher Arbeit und in Zusammenarbeit mit den Designern Modelle aus Gips an, der sich universell verarbeiten lässt. Runde Körper werden aus massiven Gipszylindern auf der Drehscheibe gedreht, Reliefs in die fertigen Modelle eingraviert. Henkel und Schnaupen schnitzt der Modelleur aus Gipsblöcken heraus. Da Porzellan im Brand um circa 12,5 Prozent kleiner wird und in glühendem, weichem Zustand durch sein Eigengewicht etwas nach unten absinkt, müssen die Gipsmodelle entsprechend größer angefertigt werden und bauchige Formen, Henkel und Schnaupen müssen steiler geformt sein. Letzteres lässt sich nicht berechnen. Es setzt großes Knowhow und Einfühlungsvermögen voraus.

Kunstharz- und Gips-Arbeitsformen

Nach den ersten, sehr empfindlichen Gipsmodellen werden Formen aus haltbarem Kunstharz oder Silikon angefertigt. Von diesen positiven Kunstharzmodellen werden negative Gips-Arbeitsformen abgegossen. Gips ist porös und saugt, wenn er mit Porzellanmasse in Berührung kommt, das Wasser der Masse auf. Eine solche Gipsarbeitsform kann etwa 140 Mal, wenn sie ein Relief hat nur circa 70 Mal, benutzt werden.

Rohstoffaufbereitung

Die wesentlichsten Bestandteile der Porzellanmasse des Hartporzellans sind Kaolin (50 %), Feldspat (25 %) und Quarz (25 %). Diese Rohstoffe werden in großen Trommelmühlen und unter Zusatz von Wasser und Mahlkugeln fein gemahlen und gemischt. Anschließend läuft die flüssige Masse über ein Magnetband, das alle Eisenteilchen zurückhält, denn diese würden auf dem fertig gebrannten Stück als braune Flecken sichtbar.

Ein sehr feinmaschiges Schüttelsieb hält weitere Verunreinigungen zurück. Eine hydraulische Filterpresse entzieht der Masse den größten Teil des Wassers und eine Vakuum-Presse die Luft. Erst jetzt ist die Masse formbar. Rosenthal zählt zu den wenigen Herstellern, die Porzellanmasse und Glasur nach geheimer Rezeptur noch selbst herstellen.

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Oben: Die Bestandteile werden gemahlen und gemischt.
Unten: Der fertige Massestrang verlässt die Presse.

Herstellen

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Eindrehen von Bechern an Automaten.

Drehen

Die Masse wird in entsprechend großen Portionen in die Gipsarbeitsformen der Tassen gelegt, die in eine Maschine, die sogenannte Bechertaktstraße, eingesetzt sind. Eine Metallschablone senkt sich und formt drehend die Innenseite der Tasse.

Nach dem Trocknen löst sie sich von der Gipsform ab und lässt sich herausnehmen. Die rauen Ränder werden mit nassen Schwämmen bearbeitet, bis sie gut gerundet, glatt und gleichmäßig sind. Die Tassenhenkel werden separat gegossen. Sorgfältig werden die Gießgrate von Hand entfernt, bevor die Henkel

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Isostatisches Pressen

Isostatisches Pressen

Ein weiteres Verfahren ist das isostatische Trocken-Pressen von Tellern. Dazu wird eine Porzellanmasse verwendet, die aus winzig kleinen, sprühgetrockneten Kügelchen besteht. Dieses Granulat wird in die Pressform eingefüllt und unter hohem Druck verdichtet. Die für das Pressen notwendigen Werkzeuge sind zweigeteilt, in Oberstempel und Unterstempel. Der Oberstempel formt in der Regel die Artikeloberseite und ist starr. Der Unterstempel formt die Artikelrückseite und ist zur isostatischen Ausformung der Artikel mit einer elastischen Membrane versehen. Durch Aufeinanderfahren von Ober- und Unterstempel entsteht ein allseits geschlossener Füllraum, in den durch eine verschließbare Öffnung mit Hilfe von Druckluft Granulat geblasen wird. Durch Druck von circa 280 bar wird der Artikel gepresst und überall gleichmäßig verdichtet. Die Artikel müssen nur am Rand verputzt werden. Dann schließt sich der normale Fertigungsablauf an. Das Pressen ist ein rationelleres Verfahren. Es bietet neben einer Reihe von Vorteilen auch eine Qualitätsverbesserung: Die Teller und Platten sind sehr gleichmäßig.

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Die Gipsform wird mit verflüssigter Porzellanmasse „Schlicker“ befüllt.

Gießen

Alle übrigen Porzellanteile, z.B. Kannen, Henkel, Schnaupen, Dosen, ovale Platten und Figurenteile, werden in Gipsformen gegossen. Dazu verwendet man eine Porzellanmasse, die durch Zusatz von wenig Wasser und anderen Verflüssigungsmitteln gießfähig gemacht wurde. Die zwei- oder mehrteiligen Formen saugen, wenn sie mit flüssiger Masse, dem Schlicker, gefüllt sind, das Wasser an, sodass an der Gipswand eine gleichmäßige, feste Masseschicht, „der Scherben“, entsteht. Die restliche, noch flüssige Porzellanmasse, wird wieder aus den Formen herausgegossen. Henkel, Schnaupen, Tassenfüße, Deckelknöpfe werden, wenn gesondert gefertigt, mit halbflüssiger Porzellanmasse, dem Garnierschlicker, von Hand an den eigentlichen Körper „angarniert“. Porzellanfiguren sind ebenfalls aus vielen, einzeln gegossenen Teilen von Hand zusammengesetzt. Die Gießnähte, die alle gegossenen Stücke dort aufweisen, wo die Gipsformen zusammengesetzt sind, werden mit Klingen und Schwämmen von Hand geglättet.

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Der gegossene und noch sehr weiche „Scherben“ verlässt zum ersten Mal die Gipsform.

Druckgießen

Bei diesem Gießverfahren zur Herstellung von eckigen und ovalen Platten wird der flüssige Porzellanschlicker in eine zweigeteilte, poröse Kunststoff-Form gepumpt und unter Druck gesetzt. Dadurch entweicht das Wasser durch die offenen Porenkanäle der Kunststoff-Form, während die Porzellanmasse in der Form zurückbleibt. Danach wird die Form automatisch geöffnet, und der Artikel kann mit einem Saugheber herausgenommen werden.

Brennen

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Glühbrand

Nachdem das noch rohe Porzellan vorgetrocknet und bei circa 950˚C zum ersten Mal verglüht ist, ist es nicht mehr wasserlöslich, aber noch porös und wasseraufnahmefähig.

Glasieren

Das verglühte Porzellan wird mit der Firmenmarke gestempelt und glasiert. Von Standringen und Tassenrändern wird die Glasur sofort wieder mit nassen Schwämmen entfernt, damit das Porzellan während des zweiten Brandes nicht festklebt. Die Glasur selbst besteht aus Quarz, Feldspat, wenig Kaolin und einem hohen Anteil verschiedener Flussmittel. Die sehr quarzhaltige und dadurch nach dem Brand besonders harte Glasur wird durch Eintauchen in das Glasurbad von Hand oder maschinell auf das Porzellan gebracht. Bei besonders empfindlichen Stücken (z. B. »Zauberflöte«) wird die Glasur in einem speziellen Spritzverfahren aufgetragen. Im Glattbrand schmilzt sie bevor der Scherben „dicht“ wird. Dadurch entsteht eine sehr innige Verbindung von Porzellanscherben und Glasur.

Glattbrand

Im Glatt-Brand bei einer Temperatur bis circa 1400˚C schwindet der Artikel und wird wasserdicht. Der Werkstoff sintert zu einem harten, feinen, durchscheinenden Porzellan. Dabei macht die Masse eine chemische Veränderung und eine Formveränderung durch. Nach dem Glattbrand ist das Porzellan 12,5 Prozent kleiner (Schwindung) als bei der Ausformung. Auch der Glattbrand erfolgt heute im Freibrand auf modernen Brenntisch- oder Rollenöfen

Porzellanarten

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Hartporzellan

Nach Glüh- und Glattbrand ist das Porzellan trotz größter Feinheit hart, schlagsicher und transparent. Hartporzellan besitzt höchste Kratzfestigkeit gegen Messerstahl und ist unempfindlich gegen Säuren, ausgenommen Flusssäure. Es ist witterungsbeständig und verändert sich nach dem letzten Brand nicht mehr, ganz gleich wie alt es wird. Es ist für den Mikrowellenherd geeignet. Ausnahmen sind Dekorationen mit Edelmetallen (Gold, Platin). Die weiße Farbe des Porzellans entsteht durch den sogenannten Reduktionsbrand, das heißt es wird unter Sauerstoffmangel gebrannt.

Schwarzes Porzellan

Schwarzes Porzellan ist ein spezielles Produkt von Rosenthal. Ein so kostbares Porzellan wie Porcelaine noire gibt man nicht in die Spülmaschine. Man wäscht es mit der Hand, am besten mit warmem Wasser, und trocknet es sofort mit einem weichen Tuch ab. Man sollte vermeiden, Speisen mit Zitronen- oder Essigsäure für längere Zeit mit dem Geschirr in Verbindung zu bringen. Es besteht sonst die Gefahr der Fleckenbildung. Schwarzes Porzellan ist für die Mikrowelle nicht geeignet.

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Bearbeiten und Sortieren

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Schleifen

Die unglasierten Standringe und Auflageflächen des Porzellans sind auch nach dem zweiten Brand noch rau. Durch mehrfaches Schleifen und Polieren werden sie so bearbeitet, dass sie glatt, angenehm und schmutzabweisend werden.

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Sortierung

Das undekorierte Porzellan, auch fertige Weißware genannt, wird von Fachpersonal sorgfältig sortiert. Die typischen Materialeigenschaften und der keramische Fertigungsprozess, besonders der Brennprozess, führen grundsätzlich zu Toleranzen und geringfügigen Abweichungen zwischen den einzelnen Stücken. Die Sortierarbeit trennt sehr genau nach Graden solcher Abweichungen und scheidet Stücke mit Fehlern aus.

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Dekorieren und Veredeln

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Dekore

Dekore auf Porzellan beleben das Weiß des Materials durch ihre Farben. Ein Service oder eine Vase können durch einen reichen Golddekor festlich und repräsentativ wirken. Das gleiche Service, die gleiche Vase mit einem farbenfrohen Blumendekor wirken freundlich und heiter. Außerdem werden durch verschiedene Dekore unterschiedliche Käuferschichten angesprochen. Darum lässt die Abteilung Produktentwicklung eine Vielzahl von Dekoren von namhaften Künstlern entwerfen, um daraus nach strengen Gesichtspunkten die besten auszuwählen.

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Gut zu wissen

Dekor-Druck

Neben Handmalerei gibt es heute vielfältigste hochwertige Dekorverfahren. Künstlerentwürfe werden in einen Zeichencomputer eingespeist und in sehr aufwendiger Arbeit für die jeweiligen Serviceteile so umgearbeitet, dass sie später auf eine dreidimensionale Form übertragen werden können. Dabei bleibt der Charakter der Künstlerhandschrift voll erhalten. Anschließend werden die so ausgearbeiteten Dekore auf ein mit einer Leimschicht versehenes Papier aufgedruckt, damit die Farben sich leichter vom Papier auf Porzellan übertragen lassen. Die Farben selbst werden im Siebdruckverfahren auf das Papier gebracht. Dazu werden sehr feinmaschige Stahlsiebe verwendet, die die Farbe nur an den gewünschten Stellen durchlassen. Jeder Farbton wird einzeln gedruckt, das heißt dass für jede Farbe auch ein entsprechendes Sieb hergestellt werden muss. Beim Druckvorgang selbst werden die einzelnen Farbtöne nacheinander und passgenau nebeneinander gedruckt. Beim Siebdruckverfahren können die Farben verhältnismäßig stark aufgetragen werden. Das ermöglicht auf dem Porzellan die satte Leuchtkraft der Farben nach dem Brand. Ist der Druckbogen fertig, wird er noch mit einer Lackschicht überzogen. Zum Dekorieren des Porzellans wird das Bild in Wasser gelegt, um die Leimschicht aufzulösen. Dann kann die hauchdünne, nasse Farbfolie vorsichtig auf das Porzellan übertragen werden.

Dekorfolie

Die häufigste Technik, Porzellan zu dekorieren, ist das Auflegen einer hauchdünnen, nassen Farbfolie. Dieses Auflegen erfordert große Genauigkeit, Geduld, eine sichere Hand und gute Augen. Heute werden die Dekorfolien nicht mehr nur für die Dekoration von Servicen verwendet, sondern auch für kostbare, limitierte Serien, die in Handmalerei nicht auszuführen sind, ohne dabei den Originalentwurf des Künstlers mehr oder weniger zu verfälschen.

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Handmalerei

Handgemalt werden Lüsterdekore, Gold- und Platinbänder, Henkel, Schnaupen und vergoldete Reliefs. Die Goldschicht wird nach dem Einbrand mit Glashaarbürsten auf Hochglanz poliert.

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Das ikonenhafte Medusenhaupt der Rosenthal meets Versace Kollektionen wird in Handarbeit vergoldet und erscheint im ungebrannten Zustand braun.

Fond-Dekore

Sollen größere Flächen eines Porzellanstücks mit einer Farbe bedeckt sein, so wird dieser Farbfond mit einer Spritzpistole gleichmäßig auf das Porzellan aufgespritzt. Dabei werden diejenigen Flächen, die weiß bleiben sollen, zuvor mit Lack isoliert, der nach dem Spritzen wieder entfernt werden muss. Nach dem Abziehen der Lackschicht und vor dem Brennen werden die weißen Flächen des Porzellans sorgfältig geputzt. Kleinste Farbrückstände würden nach dem Brand als Flecken sichtbar werden.

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Um per Hand einen gleichmäßigen Farbauftrag zu gewährleisten, bedarf es eines großen Erfahrungsschatzes.

Kombination matt – glänzend

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Kombination matt – glänzend herzustellen.

  1. Eine Mattglasur wird mit einer Spritzpistole auf das Porzellan wie Farbfond aufgespritzt und anschließend aufgebrannt.
  2. Glasiertes Porzellan kann durch Sandstrahlen mattiert werden.
  3. Vor dem Eintauchen in das Glasurbad werden die Teile, die matt, unglasiert bleiben sollen, mit Wachs abgedeckt. Das Wachs verbrennt beim Glattbrand.
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Dekorbrand

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Hochtemperatur-Dekor-Brand

Hochtemperatur-Dekore werden mittels Farbfolien, Handmalerei oder Fondspritzen auf das fertige Porzellan aufgetragen. Im Gegensatz zum Unterglasurbrand kann man beim Inglasur- Dekorbrand wesentlich mehr Farbtöne und auch Gold und Platin in die Glasur einschmelzen. In 90 Minuten wird das Porzellan auf 1230˚C erhitzt, sodass die Dekore in die verflüssigte Glasur einsinken und von ihr geschützt werden. Golddekore werden zusätzlich nach dem Dekorbrand mit Glasfaserbürsten hochglanzpoliert. Hochtemperatur-Dekore sind unempfindlich gegen Oberflächeneinwirkungen und spülmaschinenfest.

Aufglasur-Dekor-Brand

Aufglasur-Dekore werden ebenfalls durch Farbfolien, Fondspritzen oder in Handmalerei auf das fertige Porzellan aufgetragen und bei circa 850 bis 950˚C aufgebrannt. Dekorbrand

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Pflegetipps & Symbole

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So anspruchsvoll das Material Porzellan ist, so vielseitig sind seine Gestaltungs- und Einsatzmöglichkeiten. Weißes Porzellan ohne Dekor ist uneingeschränkt für die Reinigung in der Spülmaschine geeignet. Porzellan mit Dekor ist dann „spülmaschinenfest“, wenn das Dekor in die Glasur eingeschmolzen ist (Inglasur/Unterglasur). Hierbei sinkt der Dekor in die Glasur ein. Dadurch wird er unzerstörbar in Farbe und Leuchtkraft, er ist kratz- und abriebfest.

Um lange Freude an Ihrem Porzellan zu haben, empfehlen wir die folgenden Pflegetipps:

  • Beachten Sie die Spülmaschineneignung Ihres Porzellans.
  • Lesen Sie die Empfehlungen Ihres Spülmaschinenherstellers zur Handhabung, Reinigung und Instandhaltung Ihrer Maschine.
  • Stellen Sie Spülgut so ein, dass ein Aneinanderschlagen des Porzellans während des Spülvorgangs nicht möglich ist.
  • Reinigen Sie schwarzes Porzellan immer von Hand.

.Spülmaschinenfest

Das Produkt kann bedenkenlos in der Spülmaschine gereinigt werden.

.Spülmaschinengeeignet

Bei diesem Dekor werden die Farben bei mindestens 840°C auf die Glasur gebrannt. Durch die Verwendung widerstandsfähiger Farben wird eine starke Verbindung mit der Glasur erreicht. Das Produkt kann bei Anwendung des Schongangs (55°) in der Spülmaschine gereinigt werden. Achten Sie auch auf die Hinweise der Hersteller von Spülmaschinen und Spülmitteln über die Schoneigenschaften ihrer Produkte.

.Hochwert-Dekor

Dieses Produkt sollte unbedingt von Hand gereinigt werden. Die Verwendung hochwertiger Farben und die künstlerische Gestaltung erfordern einen Verzicht auf die Spülmaschine.

.Mikrowellengeeignet

Das Produkt kann bedenkenlos in der Mikrowelle benutzt werden.

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