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Besteck

Das Messer

Das älteste Besteckteil ist wohl das Messer. Schon die Menschen der Steinzeit fertigten Messer aus Steinen und Knochen.

Sehr lange, bis in die römische Zeit hinein, gab es nur Vorlege- oder Vorschneidemesser.

Die Entwicklung zum Tafelmesser erfolgte erst allmählich.

Im Mittelalter hatten die Messer gerade, scharfe Spitzen, da sie die Funktion einer Gabel miterfüllen mussten.

Der Löffel

Auch der Löffel ist ein sehr altes Essgerät.

Anfangs aus Holz oder Knochen geschnitzt, hielt sich über Jahrtausende eine Löffelform mit einem kurzen, kräftigen Stiel, der beim Essen mit der ganzen Faust umfasst wurde.

Erst gegen Ende des 16. Jh. wurden die Löffelgriffe länger und flacher und entwickelten sich zu der heute üblichen Form, die zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger in der Schwebe gehalten wird.

Die Gabel

Die Gabel war schon in der antiken Welt bekannt, doch weiß man nichts Genaues über ihre Verwendung.

Im Mittelalter diente eine große, zweizinkige Gabel zum Halten des Fleisches beim Tranchieren.

In ihrer heutigen Zweckbestimmung tauchte sie erstmals im 16. Jh. auf. Im 18. Jh. hatte sie sich allgemein eingebürgert und erhielt ihre noch heute gültige Form mit drei oder vier
gebogenen Zinken.

Bestecke auf einem gedeckten Tisch sind noch nicht lange eine Selbstverständlichkeit.
Im Mittelalter brachte jeder Gast sein Besteck selbst mit. Er trug es an einer Kette um den
Hals, im Gürtel oder im Stiefelschaft steckend. Daher der Name Besteck.

Im Zeitalter des Barock wurden die Bestecke immer prunkvoller. Es wurde Silber und Gold verwendet in Verbindung mit Achat, Perlmutt oder geschnitztem Elfenbein.

Mit dem 19. Jh. setzte zunehmend die fabrikmäßige Herstellung von Besteck ein. Das handwerkliche Einzelstück wurde selten.

Doch trotz aller Technisierung ist auch heute noch die Herstellung eines guten Tafelbestecks mit sehr viel handwerklicher Arbeit verbunden.

Besteck heute

Nach den Entwürfen der Designer werden Muster gefertigt.

Nach diesen Mustern fertigen Stahlgraveure für jede einzelne Besteckform in Präzisionsarbeit die sogenannten Gesenke aus besonders hartem Stahl.

In diesen Gesenken erhalten die Besteckteile unter hohem Druck – bis zu 300 Tonnen Fallgewicht bei Kaltverarbeitung – ihre endgültige Form. Die Rosenthal Bestecke werden aus Neusilber (Alpake versilbert und vergoldet) und Edelstahllegierungen hergestellt.

Es gibt zwei Herstellungsverfahren: Aus kalten, seltener aus erhitzten Sterlingsilber-, Alpaka- und Edelstahl- Blechen werden z.B. Löffel, Gabeln und viele andere Besteckteile geprägt. Messerklingen und Monoblock-Messer dagegen werden aus Edelstahl geschmiedet, der zuvor bis zur Rotglut erhitzt wurde. Rosenthal verwendet heute zwei verschiedene Edelstahl-Legierungen in der Besteck- Fabrikation: Chromnickelstahl und Spezialstahl für Monoblockmesser und Klingen.

Chromnickelstahl

Chromnickelstahl trägt die Bezeichnung 18/8 oder 18/10. Das bedeutet, dass die Stahllegierung 18% Chrom und 8 – 10% Nickel enthält. Der Nickelgehalt erhöht die Korrosionssicherheit des Materials, schließt jedoch seine Verwendung für hochwertige, gehärtete Messerklingen, wie sie bei Rosenthal üblich sind, aus, da Chromnickelstahl nicht
härtbar ist.

Die Gabeln und Löffel werden aus Stahlplatten ausgestanzt und in mehreren Arbeitsgängen für das Gesenk zugerichtet, wo sie unter einem Druck bis zu 300 Tonnen in die endgültige Form geprägt werden.

Spezial-Messerstahl

Monoblock-Messer sind Messer, die ganz, also Klinge und Griff in einem Stück, aus Rundstahl, der sog. Stahlrute, geschmiedet sind. Hierzu verwendet Rosenthal eine Speziallegierung: Chromstahl unter Zusatz von Molybdän-Vanadium. Sie erlaubt es,

komplizierte, plastische Formen mit sehr unterschiedlicher Materialstärke herzustellen, z.B. die Messer »Kurve«, »Taille« und »Composition«.

Diese Speziallegierung ist korrosionssicher und härtbar, so daß die Messerklingen schneidhaltig sind, d.h. sie bleiben lange scharf. In regelmäßigen Abständen sollten die
Schneiden der Messerklingen mit einem »Wetzstahl« abgezogen werden, um die Schärfe zu erhalten.

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