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Lovestory
[Philipp & Maria]

Es gibt Liebesgeschichten, die sind so schön, dass man sie kaum glauben kann. Wie die zwischen Philipp Rosenthal und seiner Frau Maria. Der Geheimrat nämlich ist so vernarrt in sie, dass er kurzerhand ein Porzellanservice nach ihr benennt. Ohne zu ahnen, dass daraus ein millionenfach verkaufter Bestseller würde.

Philipp
& Maria

Philipp Rosenthal ist siebzehn Jahre alt, als er nach Amerika aufbricht und vom Tellerwäscher zum Porzellanverkäufer wird. Voller Tatendrang kommt er 1879 zurück in seine Heimat Selb, wo er mit einer Porzellanmalerei in Schloss Erkersreuth den Grundstein für sein Unternehmen legt. Das macht mit technischen Entwicklungen und zeitgemäßer Gestaltung auf sich aufmerksam, denn der weltgewandte Firmengründer sucht fortwährend nach neuen Ideen – getreu seinem Motto „Wer nur so weit sieht, wie ein Gartenzaun lang ist, den kann ich nicht gebrauchen.“

Philipp Rosenthal
Senior
Philipp Rosenthal (1855–1937) ist nicht nur einer der großen deutschen Unternehmer zu Beginn des 20. Jahrhunderts, sondern auch Gestalter. Er selbst empfindet sich jedoch eher als Ideengeber, denn als klassischer Entwerfer. Seiner Inspiration werden so erfolgreiche Formen wie Donatello, Sanssouci und Maria zugeschrieben.

Schüssel mit Deckel
10430-800001-11320

Voller

Schönheit

Philipp Rosenthal hat rasch Erfolg, liebt das schöne Leben und gönnt sich allerlei Lu­xus. Er besitzt eine Villa in Selb, einen Bauernhof in Bozen, ein Haus am Starnberger See. Er beschäftigt sich mit Philosophie, geht auf die Jagd und ist viel auf Reisen. Er begeistert sich für fortschrittliche Technik, hat schon früh ein Telefon und lässt sich als einer der ersten in einem Benz chauffieren. Er ist Hunden und Pferden zugeneigt und den Frauen sowieso. „Das Schönste auf Erden sind das Weib und das Pferd“ soll er einmal gesagt haben. Schaut man sich besagte Maria an, verwundert es nicht, dass Philipp Feuer und Flamme ist. Die junge Frau ist schön, wie sie sich beinahe lasziv auf einer Chaiselongue räkelt – gewandet in einem mit üppigen Stoffrosen bestickten langen Kleid, eine feine Perlenkette um den Hals gelegt, das brünette Haar zu einer kunstvollen Frisur aufgesteckt, glänzende Ballerinas an den zierlichen Füßen.

Voller

Leidenschaft

1916 heiratet das Paar. Maria ist die Tochter eines Justitiars, des königlichen Advoka­ten Josef Franck. Für sie verlässt Philipp seine erste Frau Mathilde, mit der er zwei Töchter hat. Auch Maria ist geschieden (von einem Herrn Frank) und 35 Jahre jünger als der 61 Jahre alte Philipp. Sie reisen durch die Welt, empfangen illustre Gäste und bekommen ein Kind, den lang ersehnten Stammhalter Philipp junior, später Philip genannt. Nach dieser Maria also benennt Philipp die polygonale Geschirrform mit dem charakteristischen Kantenrelief in Form einer Früchtegirlande, die er selbst entworfen hat. Philipps gestalterisches Vorbild: ein silbernes Teeservice von 1815, das er von einer Reise nach England mitgebracht hat. Außerdem arbeitet er in das Relief das Motiv des Granatapfels ein, das seine Frau ganz besonders liebt. Dass Maria zur meist verkauften Geschirrform aller Zeiten wird, ist damals nicht unbedingt vorhersehbar, ganz im Gegenteil. Anfangs laufen die Verkäufe schlecht, weshalb Philipp ziemlich hart durchgreift und seinen Verkäufern mit Strafmaßnahmen droht: „Wer ‚Maria’ nicht verkauft, ist bei mir Reisender gewesen“, wettert er. Und beim Sektfrühstück eröffnet der inzwischen zum Geheimen Kommerzienrat avancierte Firmenpatriarch seinen Händlern: „Sie werden sich gewiss fragen, warum ich Sie eingeladen habe. Ich habe gehört, Sie wollen die Form ‚Maria’ nicht kaufen, und dazu will ich Ihnen etwas sagen: Wenn Sie ‚Maria’ nicht kaufen, dann brauchen Sie gar nichts mehr zu kaufen.“

Voller

Erfolg

Philipps beharrliches Wirken, sein unerschütterlicher Glaube an den Erfolg von Maria haben sich ausgezahlt. Spricht man heute bei Rosenthal von Maria, dann ist nämlich weniger Philipps Frau gemeint als vielmehr eine Erfolgsgeschichte, wie es sie selten gibt in der Welt des Porzellans. Allein gut fünf Millionen verkaufte Tassen und fünfzehn Millionen Teller in den letzten 25 Jahren – Maria ist die meistverkaufte Geschirrform aller Zeiten. Ganz in Weiß gehalten oder mit einem der mehr als 200 Dekore versehen – Mandelblüte, Goldlinie, Blütenromanze und wie sie alle heißen. Maria ist mit rund 100 Einzelteilen noch heute die umfangreichste Tischausstattung von Rosenthal und das Schönste daran: Immer wieder kommt ein neues Stück hinzu. Im Jubiläumsjahr beispielsweise die Becherkollektion Maria Originals, für die Regula Stüdli historische Dekore aus dem Archiv von Rosenthal ins Hier und Jetzt übersetzt hat. Oder aber das üppige Weihnachtsdekor Maria Winter Rose, bei der die Schweizer Designerin Nüsse, Weihnachtssterne und Christrosen neu arrangiert und abstrakt interpretiert hat. Und was lernen wir daraus? Es gibt eben doch Liebesgeschichten, die sind so schön, dass man sie ruhig glauben kann.

Acht Henkelbecher, acht Dekore, acht Fantasiewelten. Doch warum hält der Dackel einen Blumenstrauß in den Pfoten? Wer pflückt die wilden Erdbeeren? Wohin fliegt der farbenfrohe Schmetterling? Und was hat der gepunktete Marienkäfer vor?

– 01 – Blue bell terrace

– 01 – Blue bell terrace
10430-426246-15505

€ 34,50

– 02 – Dahlia garden

– 02 – Dahlia garden
10430-426245-15505

€ 34,50

– 03 – Fruits & berries corner

– 03 – Fruits & berries corner
10430-426247-15505

€ 34,50

– 04 – Cavalier cabinet

– 04 – Cavalier cabinet
10430-426248-15505

€ 34,50

– 05 – Farfalla lodge

– 05 – Farfalla lodge
10430-426249-15505

€ 34,50

– 06 – Flowering parlor

– 06 – Flowering parlor
10430-426250-15505

€ 34,50

– 07 – Potpourri suite

– 07 – Potpourri suite
10430-426251-15505

€ 34,50

– 08 – Tropical reception

– 08 – Tropical reception
10430-426252-15505

€ 34,50

Maria Originals

KOLLEKTION
Regula Stüdli [Becher]

Man kann sich nicht sattsehen an den Dessins der Henkelbecher. Und zwar deshalb, weil Regula Stüdli in den alten Dekorbüchern von Rosenthal gestöbert hat. Die Ausbeute ihrer Archivrecherche: überraschende Inspirationen und lauter schöne, teils erstaunliche Dinge. Die historischen Versatzstücke hat die Designerin für die Kollektion Maria Originals neu arrangiert und anschließend subtil verfremdet. Blüten, Blätter, Insekten – mal erscheinen sie zart, mal kräftig, mal einander überlappend auf der glänzenden Oberfläche des Porzellans. Zu den farbintensiven Stillleben gesellen sich streng grafische Girlandenmuster im Innenrand der Becher. Geschichte(n) erzählen kann so wunderbar sein!


Für mich ist Maria ein Teil der DNA von Rosenthal. Die Form wurde mit zeitgenössischen Dekoren immer wieder neu interpretiert. Diese Brücke will ich mit der Becherkollektion Maria Originals schlagen.

Regula Stüdli
Maria Originals

– Nach dem Studium an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich ist Regula Stüdli (*1974) über zehn Jahre beim renommierten Schweizer Textilproduzenten Jakob Schlaepfer gestalterisch tätig. Ihre kunst- und fantasievollen Textildrucke finden sich auf Kleidern, Möbeln und Tapeten. Für Rosenthal hat sie die Dekore Brillance Les Fruits du Jardin und Fleurs Sauvages, Belles Fleurs, Maria Pink Rose, Originals und Winter Rose sowie Sanssouci Chambre Bleue entworfen. Regula Stüdli lebt und arbeitet als freischaffende Designerin in der Bodensee-Region.

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